Impfen auf Sansibar Afrika

Wie der ein oder andere bestimmt mit bekommen hat musste ich meine Hepatitis A Impfung im Januar auffrischen lassen. Der Versuch das ganze in Dubai Anfang des Jahres zu machen ist gescheitert. Ich bin mit meinem Denglisch in das Hospital gegangen in dem ich auch den Corona Abstrich nehmen lassen hab. Leider war mir nicht klar das man die Impfungen vorbestellen muss, sodass ich leider nicht mehr genügend Zeit hatte. Also entschloss ich mich, mich auf Sansibar impfen zulassen.

Der 08.01.2021 ich bin früh am morgen aufgestanden um Ali den Hostelbesitzer zu fragen an welchem Ort ich mich sicher Impfen lassen könne, er teilte mir mit dass das Global Hospital eine gute Anlaufstelle sei. Um kurz nach 9 machte ich mich auf den Weg zum Krankenhaus, mit meinem Pass, Impfausweis und etwas Geld. Ich ging los und da hier gefühlt jede Straße gleich aussieht habe ich den Orientierungssinn verloren. Ich schaute wohl so verdutzt aus, dass mich die Locals angesprochen haben, ob Sie mir behilflich sein könnten, ich fragte dann ganz lieb nach dem Weg zum Global Hospital, nun war ich wieder auf dem richtigen Weg. An einer Abzweigung war ich dann wieder etwas Orientierungslos ein junger Mann half mir dann und begleitet mich auf den Weg zum Krankenhaus, hier ist es ganz normal dass die Locals dich an dein Ziel begleiten um dir zu helfen und nett zuquatschen, ganz ohne Hintergedanken, für uns in Europa unvorstellbar, wir würden uns denken was für ein Freak! JA dann am Hospital angekommen wurde mir an der Rezeption mitgeteilt dass Sie dort nicht impfen, dass etwas weiter ein Arzt wäre der Impft. Ich also raus und habe natürlich mir nichts aufgeschrieben und habe sofort vergessen wohin und wie die Praxis hieß. Also ging ich auf Gut Glück los. Desto weiter ich die Straße runter ging, desto mehr Locals waren da und umso weniger Touristen bis hin zu garkeinen Touristen, mano man wurde ich schräg angeschaut! Bis ich dann wieder Ahnungslos irgendwo in der Wallach hei stand. Diesmal sprach ich Locals an! Ich fragte nach einem Arzt, bei dem ich mich Impfen lassen könne. Die erste Frage war: Corona? und alle samt lachten… Ich lachte auch und sagte NEIN NEIN Hepatitis A. DAnn stand einer von denen auf und brachte mich zu einer Praxis, die übrigens eine Minute von dem Global Hospital entfernt war… HAHA…

Dann bedankte ich mich und ging in die Praxis, ich dachte ich wäre in einer Metrostation angekommen. Jemand sahs in der Ecke mit dem Laptop und sonst überall Metallbänke hintereinander und hohe Decken und eine kühle Atmosphäre als sei die Bahn an einem vorbei gefahren. Ich sagte Hello und fragte ob Sie Hepatitis A impfen würden, natürlich war die Antwort NEIN. Er wollte mich nun wieder an ein anderes Krankenhaus verweisen, wir hatten mittlerweile kurz vor 10, als ich gerade die Tür raus wollte, kam auch mal der Arzt die Türe rein, Leben und Leben lassen, Hakuna Matata. Der von der mini-Rezeption erklärte den Arzt die Situation, nachdem ganzen teilte mir der Arzt mit, dass es eine andere Möglichkeit geben würde, ich könnte mir die Impfung in der Apotheke kaufen und danach wieder kommen und er würde mich dann Impfen. Er gab mir den Namen der besten Apotheke „Shamshu Pharmcay“ in Sansibar und so machte ich mich auf den Weg zur Apotheke, dort angekommen fragte ich nach dem Impfstoff Hepatitis A. Achso und natürlich geht das hier ganz ohne Rezept oder Personalien. Der Impfstoff hat ca. 57€ gekostet – 160000 Schilling. So viel Geld hatte ich nicht bei mir, ich fragte nach einem ATM. Ein junger Mann versuchte mir den Weg zu erklären, ich verstand nur Bahnhof und so kam der Typ dann mit mir und wir versuchten ein funktionierenden ATM zu finden. Das ganze aber vergebens, 20 Minuten lang liefen wir immer weiter… Bis wir einen Automaten gefunden haben bei dem natürlich die Gebühr knapp 9€ betrug, ich dachte mir nur dass ich jetzt nicht raus kommen könnte und sagen könnte ne die Gebühr ist mir zu hoch, also hob ich das Geld ab und wir gingen wieder zurück. Ach und die Hauptstraßen sind hier Lebensgefährlich dass sagen sogar die Locals 😀 Ich bezahlte die Impfung und bekam den Impfstoff mit einem Eisblock zusammen 😀

Mit der Impfung machte ich mich dann wieder auf den schnellsten Weg zur Praxis. Dort angekommen warteten bereits alle auf mich, die Irre Deutsche kommt, dachte Sie sich bestimmt. Ich wurde in ein weiteren Raum geleitet der in nochmal 3 kleine Räume unterteilt war. Ohman ich gab den Arzt den Impfstoff und den Impfausweis. Der Arzt hatte aufjedenfall kein blasen schimmer was er mit den Impfausweis machen sollte. Er überprüfte den Impfstoff und rief eine Frau die einen quietsch pinken Sari mit Strasssteinen trug. Nachdem Sie die Impfung mitnahm wurde ich anschließend in einen anderen Raum geschickt. Der Raum war max. 2 qm groß und die Tür ging so eben auf. Ich quetschte mich mit meiner Tasche durch den Türspalt und blieb natürlich hängen. Nachdem auch ich es endlich in den mini mini Raum geschafft habe, sah ich erstmal Wie die Frau zwischen den Kühlschrank und der Trennwand hing 😀 Ich fragte ob Sie meinen Arm noch desinfizieren würde, Sie nickte, holte eine Schüssel mit einer Flüssigkeit hervor in der Wattebäuschen lagen. Sie nahm eins raus und strich es mir über den Oberarm. Und zack ehe ich mich umdrehen konnte hing die Nadel in meinen Oberarm, ich sagte nur AUA! Sie putze das Blut weg und sagte GO. Ja dann ging ich wieder in den Raum vom Arzt oder was auch immer er sein mag und er füllte Handschriftlich mein Impfausweis aus. Anschließend fragte ich ihn Wie viel das alles zusammen kosten würde und er sagte da es meine Impfung sei wäre es kostenlos. Ich gab ihn dann 7€ – 20000 Schilling und bedankte mich, alle waren sehr dankbar und verabschiedeten mich. Ich kann euch sagen dass war ein Erlebnis.

Ich ging die Tür raus und wurde direkt angesprochen dass der Transport fertig sei , ich lachte weil ich auch einfach die ganze Geschichte davor im Kopf hatte und er schaute mich auch an und lachte Ebenfalls und in dem Moment dachte ich mir nur Hakuna Matata _ Sophie und Zanzibar! Plötzlich fing es dann auch noch an stark zu regnen, ich trug ein weißen T-shirt und kam blitsche blatsche nass hier an und wurde von den Zimmermädchen ausgelacht 😀 Ich ging hoch in mein Zimmer und reinigte nochmal meine Wunde und klebte mir ein Pflaster drüber.

Ende vom Lied, ich bin Geimpft und habe etwas erlebt was ich niemals vergessen werde!

English:

As one or the other has probably noticed, I had to have my hepatitis A vaccination refreshed in January. The attempt to do the whole thing in Dubai at the beginning of the year failed. I went to the hospital with my Denglisch, where I also had the corona smear taken. Unfortunately, it wasn't clear to me that you had to pre-order the vaccinations, so I didn't have enough time. So I decided to get vaccinated in Zanzibar.
January 8th, 2021 I got up early in the morning to ask Ali the hostel owner where I could safely get vaccinated, he informed me that the Global Hospital was a good place to go. Shortly after 9 am I made my way to the hospital with my passport, vaccination card and some money. I started walking and since every street looks the same here I lost my sense of direction. I looked so puzzled that the locals asked me if you could help me, I then asked very kindly for the way to the Global Hospital, now I was back on the right track. At a junction I was a bit disoriented a young man then helped me and accompanied me on the way to the hospital, here it is quite normal that the locals accompany you to your destination to help you and chat nicely, without ulterior motives, for unimaginable to us in Europe, we would think what a freak! YES when I arrived at the hospital I was told at the reception that you would not vaccinate there, that a doctor would be vaccinating a little further. So I got out and of course I didn't write anything down and immediately forgot where and what the practice was called. So I went on good luck. The further I walked down the street, the more locals were there and the fewer tourists and even no tourists at all, mano I was looked at from a strange angle! Until I was again somewhere in the Wallach. This time I spoke to locals! I asked for a doctor I could get vaccinated from. The first question was: Corona? and everyone laughed ... I laughed too and said NO NO Hepatitis A. Then one of them got up and took me to a practice, which by the way was a minute away from the Global Hospital ... HAHA ...
Then I said thank you and went to the practice, I thought I had arrived at a metro station. Someone saw it in the corner with the laptop and everywhere else metal benches behind each other and high ceilings and a cool atmosphere as if the train had passed you. I said hello and asked if you would vaccinate hepatitis A, of course the answer was NO. He wanted to refer me back to another hospital, we were meanwhile shortly before 10, when I was about to get out the door, the doctor came in the door, live and let live, Hakuna Matata. The one from the mini-reception explained the situation to the doctor, after the whole thing the doctor informed me that there would be another possibility, I could buy the vaccination in the pharmacy and then come back and he would then vaccinate me. He gave me the name of the best pharmacy "Shamshu Pharmcay" in Zanzibar and so I made my way to the pharmacy, when I got there I asked about the hepatitis A vaccine. Oh, and of course it works without a prescription or personal information. The vaccine cost about € 57 - 160,000 shillings. I didn't have that much money with me, so I asked for an ATM. A young man tried to explain the way to me, I only understood the train station and so the guy came with me and we tried to find a working ATM. The whole thing in vain, we kept walking for 20 minutes ... Until we found a machine where of course the fee was just under € 9, I just thought that I couldn't get out now and could say ne the fee is me too high so i withdrew the money and we went back again. Oh and the main streets are life-threatening here, even the locals say: D I paid for the vaccination and got the vaccine with a block of ice: D

With the vaccination, I went back to the practice as quickly as possible. Once there, everyone was waiting for me, the crazy German is coming, she thought to herself. I was led into another room which was divided into 3 smaller rooms. Ohman I gave the doctor the vaccine and the vaccination card. The doctor definitely had no idea what to do with the vaccination card. He checked the vaccine and called a woman who was wearing a squeaky pink sari with rhinestones. After you took the vaccination with you, I was sent to another room. The room was a maximum of 2 square meters and the door just opened. I squeezed through the crack in the door with my bag and of course got stuck. After I finally made it into the mini mini room, I first saw how the woman was hanging between the refrigerator and the partition: D I asked if she would still disinfect my arm, she nodded, took out a bowl with a liquid in it Cotton balls lay. She took one out and rubbed it on my upper arm. And before I could turn around, the needle was hanging in my upper arm, I just said OUCH! You brushed off the blood and said GO. Yes then I went back to the doctor's room or whatever he was and he filled out my vaccination card by hand. Then I asked him how much it would cost together and he said that it was my vaccination and that it was free. I then gave him 7 € - 20,000 schillings and thanked them, everyone was very grateful and said goodbye. I can tell you that it was an experience.

I went out the door and was spoken to directly that the transport was ready, I laughed because I just had the whole story before in my head and he also looked at me and laughed too and at that moment I just thought Hakuna Matata _ Sophie and Zanzibar! Suddenly it started to rain heavily, I was wearing a white T-shirt and came blitsche blatsche wet here and was laughed at by the maids: D I went up to my room and cleaned my wound again and put a plaster over it .

End of the story, I am vaccinated and have experienced something that I will never forget!

Sansibar – Hakuna Matata

Ich bin jetzt seit 2 Wochen auf Sansibar und habe so einige Höhe und Tiefen gehabt… Auf Fotos nimmt man das Paradies wahr und mit den Augen nimmt man das Paradies genauso wahr, aber vor Gefühlen und Gedanken kann man nicht davon laufen. Im Leben gibt es nun mal Höhen und Tiefen und das ist auch gut so, dass macht das Leben aus, wir genießen es mit all unseren Gefühlen. Gefühle zu zeigen ist kein Zeichen von schwäche, sondern eins für stärke! Uns allen geht es mal nicht so gut und das ist okay!

Hier habe ich gelernt im Moment zu sein und dafür dankbar zu sein was ich habe und wer ich bin! Man kann es nicht jedem Recht machen, und soll ich was sagen, dass will ich gar nicht mehr es den anderen Recht machen. Ich fühle mich befreit! Es ist so viel einfacher nur zu sein und für sich zu leben, statt für andere. Sansibar zeigt mir, wie einfach es sein kann im Flow des Lebens zu sein. Wichtig ist es zu essen, eine Toilette und ein Platz zum schlafen zu haben, alles andere ergibt sich. Die Menschen hier besitzen kaum was, trotz allem sind Sie dankbar für das was Sie haben. Hingegen in Deutschland lebte ich im Konsum, ich liebte Klamotten, den Konsum von Luxusgütern, die man hier auf der Insel vergebens sucht, und ich muss sagen ich vermisse nichts. Ich bin seit 1 1/2 Monaten unterwegs und muss sagen ich würde sogar mit noch weniger auskommen als dass was momentan sich in meinem Backpack befindet. Aber da kommt die kleine Messi Sophie raus, ich kann mich schlecht von Sachen trennen. Ich gebe mir einfach noch etwas Zeit, vielleicht kommt irgendwann der Moment in dem ich mich von Dingen lösen kann.

Rückblickend muss ich sagen ich bin schon Stolz auf mich, ich hatte den Mut ins kalte Wasser zuspringen und ich habe gelernt wenn man alles Step für Step plant, scheint alles gar nicht mehr so überwältigend. Es ist einfacher und es gíbt mir mehr Sicherheit. Ich plane Tag für Tag und ich werde täglich besser auf mein Herz zuhören und mich leiten zulassen. Sansibar hat mich viel gelehrt im letztem Monat.

Sansibar ist hat seine Schattenseiten, genauso wie jedes andere Land. Man muss die Augen öffnen, man darf sich davon aber nicht runterziehen lassen, positive Energie, zieht positive Dinge an, negative Energie beeinflusst dein Leben negativ. Ich versuche bewusst die Kultur und das Leben hier auf Sansibar kennenzulernen. Es ist spannend wenn man sich länger in einem Ort aufhält, lernt man die Orte ganz anders kennen.

Das aller wichtigste was den Touristen hier bei gebracht wird ist Hakuna Matata – pole, Pole. Das Leben hier ist so leicht und unbeschwert, niemand macht sich Gedanken was morgen ist. Man versucht das hier und jetzt vollkommen einzufangen! Es ist eine gewöhnungsbedürftige Kultur, an manchen Tagen kann man bis zu 2 Stunden in einem Restaurant auf sein Essen warten, manchmal wird das Essen erst bestellt und geliefert, wenn man sich entschieden hat was man gerne Essen würde. Hier gibt es kein Stress, man hat das Gefühl die Zeit würde in Slow Motion vergehen.. Man lernt hier Geduldig zu sein und sein Gemüt zu entspannen. Hier ist Schnell ein Fremd Wort, was für uns unorganisiert scheint, hat hier alles seine Richtigkeit und Ordnung. Wir müssen lernen auch die Dinge aus anderen Blickwinkeln kennenzulernen.

Die Leute unter einander entspannen sich, hier hat man nie das Gefühl in eine gereizte Stimmung zukommen, man versucht alles gelassen zusehen. Die Lokals versuchen es den Touristen so entspannt wie möglich zu machen, es liegt oft mal an uns, sich einfach mal fallen zu lassen und die Kontrolle über das Leben abzugeben. Wie ich bereits geschrieben hat, in den Flow des Lebens kommen.

  • HAKUNA MATATA

English:

I have been in Zanzibar for 2 weeks now and have had some ups and downs ... In photos you perceive paradise and with the eyes you perceive paradise just as much, but you can't run away from feelings and thoughts. In life there are ups and downs and that's a good thing, that is what life is, we enjoy it with all our feelings. Showing feelings is not a sign of weakness, but one of strength! We're all not doing so well and that's okay!

Here I learned to be in the moment and to be grateful for what I have and who I am! You can't please everyone, and should I say something, I no longer want to please the others. I feel liberated! It is so much easier to just be and live for yourself than for others. Zanzibar shows me how easy it can be to be in the flow of life. It is important to eat, to have a toilet and a place to sleep, everything else arises. The people here hardly own anything, despite everything you are grateful for what you have. In Germany, on the other hand, I lived in consumption, I loved clothes, the consumption of luxury goods, which one looks for in vain here on the island, and I have to say I don't miss anything. I've been on the road for 1 1/2 months and I have to say I would get by with even less than what is currently in my backpack. But that's where little Messi Sophie comes out, it's hard for me to part with things. I just give myself a little more time, maybe there will come a moment when I can let go of things.

Looking back, I have to say I'm proud of myself, I had the courage to jump into the deep end and I learned that when you plan everything step by step, everything doesn't seem so overwhelming anymore. It's easier and it makes me safer. I plan day by day and I will listen better to my heart and let myself be guided every day. Zanzibar taught me a lot last month.

Zanzibar has its downsides, just like any other country. You have to open your eyes, but you can't let it pull you down, positive energy attracts positive things, negative energy has a negative impact on your life. I consciously try to get to know the culture and life here in Zanzibar. It's exciting when you stay in one place for a long time, you get to know the places very differently.

The most important thing that the tourists are taught here is Hakuna Matata - pole, Pole. Life here is so easy and carefree, nobody cares what tomorrow is. You try to capture that here and now completely! It is a culture that takes getting used to, on some days you can wait up to 2 hours in a restaurant for your meal, sometimes the food is only ordered and delivered when you have decided what you would like to eat. There is no stress here, you have the feeling that time is passing in slow motion. Here you learn to be patient and to relax your mind. Fast is a foreign word here, what seems unorganized to us, everything has its correctness and order here. We have to learn to get to know things from different perspectives. 

People relax among each other, here you never get the feeling of being in an irritable mood, you try to watch everything calmly. The restaurants try to make the tourists as relaxed as possible, it's often up to us to just let go and give up control of life. As I wrote earlier, get into the flow of life.




Sim Karte in Tansania

Das Drama mit der Sim Karte, ich bin am 04.01.2021 auf Sansibar gelandet. Nachdem ich mein Visa erfolgreich beantragt habe, mein Backpack vom Gepäckband holte und ein ATM aufsuchte, machte ich mich danach direkt mal auf die Suche nach einer geeigneten Sim am Mini Flughafen von Sansibar. Ich wollte nämlich einer Freundin einen Live Standort schicken um mich sicherer zu fühlen – mal ganz ehrlich im Nachhinein echt dämlich, was soll eine Freundin aus Deutschland hier in Afrika bewirken, falls was passieren sollte 😀

Sophie ging wie immer Ahnungslos, los und hat sich von vorne bis hinten bescheißen lassen. Ich ging an den erstbesten Stand um mir eine Sim Karte zu besorgen, ich fragte ganz lieb und nett so wie ich nun mal bin nach den Preisen, sie holten eine Karte raus – auf dieser Karte stand die GB Anzahl und der Preis, für 1 Monat – 20 GB zahlte ich 30$, somit war der ATM auch total überflüssig, weil da kamen nur Schillings raus. Ja genau 30$ auf Sansibar für eine Sim Karte von Zantel. Ich habe mich so bescheißen lassen, denn im nachhinein zahlte ich auf dem Markt in Stonetown für 10 GB – 3,50€. Genau du hast richtig gelesen, Sophie hat das fast 10 Fache mehr ausgegeben! Ich erzählte jedem von meinem „Schnapper“, nur verstand jeder von denen, dass ich 30000 Schilling (10,50€), statt 30$ ausgegeben hatte, nachdem ich es aufklärte – wurde ich ausgelacht und mir wurde gesagt dass ich Definitiv die Touristenkarte vorgelegt bekommen habe, es gibt immer zwei Karten – die für Locals und die für Touristen, ich bin in die Falle getappt.

Trotz allem ist Zantel eine super Sim, ich habe fast überall Netz bis jetzt gehabt, sogar in den Bergen – Usambara Mountains.

Tipp: Lass dich nicht verarschen, gib nicht mehr als 25000-30000 Schilling für deine SimKarte aus, wenn dir die Leute am Flughafen dir nicht für das Geld die Sim geben wollen, fahre nach Stonetown oder jede andere Stadt und frag da nach einer geeigneten Sim! Sei schlauer als ich 🙂

C‘est la vie – man lernt nie aus!

English Version:

The drama with the SIM card, I landed on Zanzibar on January 4th, 2021. After I successfully applied for my visa, got my backpack from the baggage carousel and went to an ATM, I went straight to looking for a suitable sim at the mini airport of Zanzibar. I wanted to send a friend a live location to feel safer - honestly, in retrospect, really stupid, what should a friend from Germany do here in Africa, if something should happen: D
As always, Sophie went unsuspecting and let herself be shit from front to back. I went to the first stand to get myself a Sim card, I asked very nicely as I am about the prices, they took out a card - on this card was the GB number and the price, for 1 month - I paid $ 30 for 20 GB, so the ATM was totally superfluous because only Schillings came out. Yes exactly $ 30 in Zanzibar for a Zantel Sim card. I got so fucked up because in retrospect I paid 10 GB - 3.50 € at the market in Stonetown. Exactly you read that right, Sophie spent almost 10 times more! I told everyone about my "snapper", only each of them understood that I had spent 30,000 shillings (10.50 €) instead of $ 30 after I explained it - I was laughed at and I was told that I had definitely presented the tourist card there are always two tickets - the one for locals and the one for tourists, I fell into the trap.

In spite of everything, Zantel is a great Sim, I've had a network almost everywhere so far, even in the mountains - Usambara Mountains.

Tip: Don't be fooled, don't spend more than 25,000-30000 Schillings on your Sim card, if the people at the airport don't want to give you the Sim for the money, drive to Stonetown or any other city and ask for a suitable Sim ! Be smarter than me :)

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Bagamoyo – der Guide und ich!

Fangen wir an die Story der Männer in Bagamoyo zu erzählen. Ich bin an einem schönen sonnigen Donnerstag in Bagamoyo angekommen, Rasty mein Guide holte mich an der Dalla Dalla Station ab (Busstation). Wir fuhren zu meinem Hostel und von dort aus machte ich mich dann alleine auf, um die Stadt etwas zu erkunden. Ich kam am Rastys Office vorbei. Dort saßs Daniel, ein 24 Jahre junger Typ der mit Rasty zusammen das Tourismusoffice leitete. Er wusste bereits, dass ich Sophie war und bot mir an, mich zu begleiten und mir etwas die Stadt zu zeigen.

Wir liefen 1 Stunde am Strand entlang und anschließend durch die Stadt zurück, wir aßen am Abend zusammen in einem Local Restaurant, danach brachte er mich Heim, da es schon dunkel geworden war. Ich nahm eine Dusche und legte mich dann ins Bett.

Dann fing an Daniel mir zu schreiben, ich dachte mir erst nichts dabei, er lud mich auf eine Shisha ein, ich lehnte ab, nach einigen Nachrichten wurden diese immer anzüglicher, ich bekam Angst und fragte Robert – ein Mann aus Kenia, der die Mentalität der Afrikaner versteht- um rat. Er rief mich an und meinte ich solle sofort die Tür schließen, indem Moment habe ich eine wirkliche Panikattacke bekommen, ich dachte mir sofort es würde nichts gutes heißen…

Robert versuchte mich zu beruhigen und meinte dass nichts passieren wird, ich solle Daniel meinen eigentlichen Guide aus dem Usambara Mountains schreiben, dass er Rasty kontaktieren solle. Dass tat ich auch, die Nacht über machte ich kein Auge zu, das riesen Palmenblatt vor meiner Tür schlug die ganze Zeit an das Fenster, ich konnte nicht einschlafen, ich hatte Angst das Daniel kommen würde, da ich ihm auch noch gesagt hatte, dass ich alleine in meinem Doorm sei… ich blöde Nuss.

Um 5 Uhr morgens, stand dann ein Mann vor meiner Tür und telefonierte und schaute in den Doorm, bis heute weiß ich nicht wer es war…

Der Börner kommt noch, es war abgemacht am nächsten Tag mit Rasty eine Fahrradtour durch Bagamoyo zu machen. Als ich ankam, sagte mir Rasty dass es ihm nicht gut sei und ratet mal wer am Ende mit mir die Tour machte ? -Daniel vor dem ich die ganze Nacht Angst hatte… 😀

C´est la vie- Ironie des Schicksals.

Ich wechselte am nächsten Tag das Zimmer im Hostel und schlief wie ein Baby.

Goodbye Bagamoyo! Neues Abenteuer ruft ab in die Berge!

Die Fahrradtour mit Daniel – The Biketour with Daniel !

https://www.instagram.com/lavie.sofie/

Let's start telling the story of the men in Bagamoyo. I arrived in Bagamoyo on a beautiful sunny Thursday, Rasty my guide picked me up at the Dalla Dalla station (bus station). We drove to my hostel and from there I set out on my own to explore the city a bit. I passed the Rasty's office. There was Daniel, a 24 year old guy who ran the tourism office together with Rasty. He already knew that I was Sophie and offered to come with me and show me a little around the city. 

We walked along the beach for 1 hour and then back through the city, we ate together in a local restaurant in the evening, then he took me home because it was already dark. I took a shower and then went to bed.

Then Daniel started to write to me, I didn't think anything about it at first, he invited me for a shisha, I refused, after a few messages these became more and more suggestive, I got scared and asked Robert - a man from Kenya who had the mentality the African understands. He called me and said I should close the door immediately, at the moment I got a real panic attack, I immediately thought it wouldn't mean anything good ...

Robert tried to calm me down and said that nothing would happen, I should write Daniel my actual guide from the Usambara Mountains that he should contact Rasty. I did that too, during the night I didn't close my eyes, the huge palm leaf in front of my door banged on the window the whole time, I couldn't sleep, I was afraid that Daniel would come because I had also told him that I'm alone in my doorm ... I'm a stupid nut.

At 5 a.m., a man stood in front of my door and called and looked into the doorm, to this day I don't know who it was ...

The Börner is still coming, it was agreed to go on a bike tour through Bagamoyo with Rasty the next day. When I arrived, Rasty told me that he was not feeling well and guess who did the tour with me in the end? -Daniel I was scared of all night ...:-D 

C'est la vie irony of fate.

I changed rooms in the hostel the next day and slept like a baby.

Goodbye Bagamoyo! New adventure calls for the mountains!





Safari – Lebenstraum 4 von 5 der Big Five gesehen

Ich habe mir in Tansania einen Lebenstraum erfüllt, eine alleinige Safari in zwei National Parks und anschließend noch in einem Schimpansen National Park.

Ich habe in Tansania den National Park Tarangire und den Ngorongoro Krater besucht. 1 Woche später besuchte ich die Schimpansen im National Park Gombe in Kigoma.

Tarangire: Das zu Hause der Elefanten und vielen Vogelarten.

Tarangire-Nationalpark Tanzania

Ngorongoro: Das zu Hause der Big Five (Leoparden, Löwen, Nashörnern, Elefanten und Büffeln)

Löwin – Queen des Dschungel
Büffel – neben grasenden Büffeln wurde im Camp geschlafen
Elefant – Starkes Tier
WOW – Büffel Herde
Nilpferd – gefährlichstes Tier
Löwe – King des Dschungels
Nashorn aus der Ferne

Gombe: Das zu Hause der Schimpansen

Schimpansen Mama

Mein Traum war es die gesamten Big Five zu sehen und das in freier Wildbahn, ich habe es geschafft 4 von 5 zu sehen! Das einzige Tier was fehlte war der Leopard, den haben wir nicht entdecken können. Ich war mit meinem Driver und meinem Guide Daniel unterwegs! Daniel hat jedes Tier entdeckt mit dem Fernglas, ein echter Tier Kenner. Momentan ist die perfekte Zeit, um Jungtiere zu sehen!

Simba = Löwe in Swahili

Meine Lieblingstiere sind die Elefanten und Löwen ! Löwe in Swahili Simba – König der Tiere! Das Alpha Tier!

Das Gefühl wenn die Wildtiere in Ihrem gewohnten Umfeld beobachtet werden, ist Gänsehaut pur. Ich war quasi Gast in Ihrem zu Hause. Wenn 1 Meter vor dir eine Löwin Ihre Jungen beschützt, wenn die Büffel und Zebras zusammen losrennen und die merkst wie der Boden vibriert, wenn die Elefanten anfangen los zu tröten und die Antilopen durch die Gegend springen, wenn die Nilpferde anfangen langsam sich aus dem Wasser zu bewegen und die Affen zu Hunderten sich in riesen Gruppe auf der Wiese scharren, all dass ist Gänsehaut pur für mich gewesen.

Wir hatten ein Break am Nilpferdsee und aßen unsere Schokolade nur 3 Meter von Ihnen entfernt!

Man hat den natürlichen Kreislauf des Lebens gesehen und hatte dass Gefühl im Paradies zu sein. Zurück versetzt in eine andere Zeit. Das Gute zu einem ist momentan durch die Corona Situation waren kaum Jepps unterwegs, man hatte den Park mehr oder weniger für sich!

Wir haben im National Park Ngorongoro übernachtet – im Simba Camp – Zwischen den Büffeln und Warzenschweinen (Pumba :D)

Zudem habe ich die Safari mit einer Culture Tour verbunden, wir waren bei den Masei, und zwei weiteren Stämmen.

Mit einem Stamm waren wir „Jagen“, der Stamm kiffte bereits um 7 Uhr morgens als wir ankamen und die Männer gingen voll gedröhnt auf die Jagt los, Sie haben tatsächlich 2 Tauben getroffen. Am Ende durfte ich selbst Bogenschießen lernen. Es war eine einmalige Erfahrung die ich nicht nochmal machen muss, ich habe mir die Treibs laut und singend in bunten Gewändern tanzend ums Lagerfeuer vorgestellt.

Hunters
Der Treib stellt aus Metall Armbänder her
Ebenso kleine Pfeile

Ich habe Insgesamt 1055€ bezahlt. Die Tour war leider nicht ganz so toll Organisiert, aber ich habe viel in kurzer Zeit gesehen und erlebet, ich habe mir einen Traum erfüllt und habe 4 von 5 der Big Five gesehen! Ich bereue es nicht und mir kann niemand mehr diese Erfahrung nehmen.

Es wird nicht meine Letzte Safari gewesen sein. Ich liebe es die Wildtiere in freier Wildbahn zu beobachten!