Viele Freunde? oder Wahre Freunde?

Heute geht es wieder um ein sehr persönliches Thema, eine Frage die wir uns im Unterbewusstsein täglich stellen. Entweder haben wir das verlangen viele Freunde um uns zu haben und vergessen wer die wahren Freunde sind oder wir haben eine kleinen Freundeskreis, dann aber mit den Personen auf die man immer zählen kann.

Für was man sich am Ende entscheidet ist auch immer eine Sache des Charakters. Ich glaube im Jugendalter hatte jeder das Verlangen möglichst viele Freunde zu haben, um „beliebt“ auf andere zu wirken. Desto älter wir werden um so kleiner wird der Personenkreis bzw. Freundeskreis um einen selbst, weil über die Jahre hinweg nur noch die wahren Freunde bleiben und wir andere Prioritäten setzen. Wenn man dann einmal herausgefunden hat, wer die wahren Freunde sind, sollte man diese nicht mehr so leicht loslassen. (Weil man mit FREUNDEN alles schafft) !!! Freundschaft ist ein sehr kostbares Gut und mit keinem Geld der Welt zu kaufen. Leider wird einem der unterschied zwischen falschen und wahren Freunden immer erst bewusst, wenn man mit den falschen Leuten auf die „Klappe“ fällt… Nur das Traurige ist, dass meistens eine Enttäuschung nicht ausreicht, in dem Moment will man es nicht wahr haben das man sich in einer Person „Freund“ so getäuscht hat. Der Mensch hat im Charakterzug „Fehler eingestehen“ eine große Schwäche, niemand möchte zugeben sich in seinen Menschenkenntnissen geirrt zu haben.

Aber nachdem ich etwas von der Hauptfrage abgeschwiffen bin, wieder zu Thema. Meine persönliche Meinung ist, dass ich lieber ein paar richtig gute Freunde habe und auf die ich zählen kann, wenn ich sie brauche, statt falsche die hinter meinem Rücken schlecht über mich reden. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass wahre Freunde immer für einen da sind, egal wie wenig man sich gesehen hat oder wieweit weg man voneinander wohnt! „Freundschaft bleibt, wenn Liebe geht“ ein Zitat das so wahr ist wie keins! Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden, was einem wichtig ist, aber jeder von uns wünscht sich doch zumindest eine Person außerhalb der Familie der wir vertrauen können.

Zum Beispiel das tolle an einem besten Freund ist: Man hasst aus Prinzip die gleichen Leute, man kann immer über die gleichen Dinge lachen, man tröstet sich gegenseitig, man ist füreinander da, man hat die gleichen Macken und kann über die gleichen Leuten lästern. Man macht einfach alles gemeinsam!

Hingegen bei vielen Freunden/Bekannten geht es demjenigen garnicht darum wie es dir geht und was dich ggf. bedrückt, sondern nur um die Bestätigung etwas mit dir gemacht zu haben und vielleicht noch neue Tratsch und Klatsch – Geschichten abzustauben für die nächste Lästerrunde…

Stellt euch einfach die Frage wer ist für euch da, wenn es euch mal schlecht geht und wer kennt euch so gut wie kein anderer? – Dass müssten eure wahren Freunde sein.

Freundschaft ein kostbares Gut, welches wir nicht aufgeben dürfen!

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