Sansibar – Hakuna Matata

Ich bin jetzt seit 2 Wochen auf Sansibar und habe so einige Höhe und Tiefen gehabt… Auf Fotos nimmt man das Paradies wahr und mit den Augen nimmt man das Paradies genauso wahr, aber vor Gefühlen und Gedanken kann man nicht davon laufen. Im Leben gibt es nun mal Höhen und Tiefen und das ist auch gut so, dass macht das Leben aus, wir genießen es mit all unseren Gefühlen. Gefühle zu zeigen ist kein Zeichen von schwäche, sondern eins für stärke! Uns allen geht es mal nicht so gut und das ist okay!

Hier habe ich gelernt im Moment zu sein und dafür dankbar zu sein was ich habe und wer ich bin! Man kann es nicht jedem Recht machen, und soll ich was sagen, dass will ich gar nicht mehr es den anderen Recht machen. Ich fühle mich befreit! Es ist so viel einfacher nur zu sein und für sich zu leben, statt für andere. Sansibar zeigt mir, wie einfach es sein kann im Flow des Lebens zu sein. Wichtig ist es zu essen, eine Toilette und ein Platz zum schlafen zu haben, alles andere ergibt sich. Die Menschen hier besitzen kaum was, trotz allem sind Sie dankbar für das was Sie haben. Hingegen in Deutschland lebte ich im Konsum, ich liebte Klamotten, den Konsum von Luxusgütern, die man hier auf der Insel vergebens sucht, und ich muss sagen ich vermisse nichts. Ich bin seit 1 1/2 Monaten unterwegs und muss sagen ich würde sogar mit noch weniger auskommen als dass was momentan sich in meinem Backpack befindet. Aber da kommt die kleine Messi Sophie raus, ich kann mich schlecht von Sachen trennen. Ich gebe mir einfach noch etwas Zeit, vielleicht kommt irgendwann der Moment in dem ich mich von Dingen lösen kann.

Rückblickend muss ich sagen ich bin schon Stolz auf mich, ich hatte den Mut ins kalte Wasser zuspringen und ich habe gelernt wenn man alles Step für Step plant, scheint alles gar nicht mehr so überwältigend. Es ist einfacher und es gíbt mir mehr Sicherheit. Ich plane Tag für Tag und ich werde täglich besser auf mein Herz zuhören und mich leiten zulassen. Sansibar hat mich viel gelehrt im letztem Monat.

Sansibar ist hat seine Schattenseiten, genauso wie jedes andere Land. Man muss die Augen öffnen, man darf sich davon aber nicht runterziehen lassen, positive Energie, zieht positive Dinge an, negative Energie beeinflusst dein Leben negativ. Ich versuche bewusst die Kultur und das Leben hier auf Sansibar kennenzulernen. Es ist spannend wenn man sich länger in einem Ort aufhält, lernt man die Orte ganz anders kennen.

Das aller wichtigste was den Touristen hier bei gebracht wird ist Hakuna Matata – pole, Pole. Das Leben hier ist so leicht und unbeschwert, niemand macht sich Gedanken was morgen ist. Man versucht das hier und jetzt vollkommen einzufangen! Es ist eine gewöhnungsbedürftige Kultur, an manchen Tagen kann man bis zu 2 Stunden in einem Restaurant auf sein Essen warten, manchmal wird das Essen erst bestellt und geliefert, wenn man sich entschieden hat was man gerne Essen würde. Hier gibt es kein Stress, man hat das Gefühl die Zeit würde in Slow Motion vergehen.. Man lernt hier Geduldig zu sein und sein Gemüt zu entspannen. Hier ist Schnell ein Fremd Wort, was für uns unorganisiert scheint, hat hier alles seine Richtigkeit und Ordnung. Wir müssen lernen auch die Dinge aus anderen Blickwinkeln kennenzulernen.

Die Leute unter einander entspannen sich, hier hat man nie das Gefühl in eine gereizte Stimmung zukommen, man versucht alles gelassen zusehen. Die Lokals versuchen es den Touristen so entspannt wie möglich zu machen, es liegt oft mal an uns, sich einfach mal fallen zu lassen und die Kontrolle über das Leben abzugeben. Wie ich bereits geschrieben hat, in den Flow des Lebens kommen.

  • HAKUNA MATATA

English:

I have been in Zanzibar for 2 weeks now and have had some ups and downs ... In photos you perceive paradise and with the eyes you perceive paradise just as much, but you can't run away from feelings and thoughts. In life there are ups and downs and that's a good thing, that is what life is, we enjoy it with all our feelings. Showing feelings is not a sign of weakness, but one of strength! We're all not doing so well and that's okay!

Here I learned to be in the moment and to be grateful for what I have and who I am! You can't please everyone, and should I say something, I no longer want to please the others. I feel liberated! It is so much easier to just be and live for yourself than for others. Zanzibar shows me how easy it can be to be in the flow of life. It is important to eat, to have a toilet and a place to sleep, everything else arises. The people here hardly own anything, despite everything you are grateful for what you have. In Germany, on the other hand, I lived in consumption, I loved clothes, the consumption of luxury goods, which one looks for in vain here on the island, and I have to say I don't miss anything. I've been on the road for 1 1/2 months and I have to say I would get by with even less than what is currently in my backpack. But that's where little Messi Sophie comes out, it's hard for me to part with things. I just give myself a little more time, maybe there will come a moment when I can let go of things.

Looking back, I have to say I'm proud of myself, I had the courage to jump into the deep end and I learned that when you plan everything step by step, everything doesn't seem so overwhelming anymore. It's easier and it makes me safer. I plan day by day and I will listen better to my heart and let myself be guided every day. Zanzibar taught me a lot last month.

Zanzibar has its downsides, just like any other country. You have to open your eyes, but you can't let it pull you down, positive energy attracts positive things, negative energy has a negative impact on your life. I consciously try to get to know the culture and life here in Zanzibar. It's exciting when you stay in one place for a long time, you get to know the places very differently.

The most important thing that the tourists are taught here is Hakuna Matata - pole, Pole. Life here is so easy and carefree, nobody cares what tomorrow is. You try to capture that here and now completely! It is a culture that takes getting used to, on some days you can wait up to 2 hours in a restaurant for your meal, sometimes the food is only ordered and delivered when you have decided what you would like to eat. There is no stress here, you have the feeling that time is passing in slow motion. Here you learn to be patient and to relax your mind. Fast is a foreign word here, what seems unorganized to us, everything has its correctness and order here. We have to learn to get to know things from different perspectives. 

People relax among each other, here you never get the feeling of being in an irritable mood, you try to watch everything calmly. The restaurants try to make the tourists as relaxed as possible, it's often up to us to just let go and give up control of life. As I wrote earlier, get into the flow of life.




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