Garden Route – Southafrica

Ich bin angekommen, ich bin hier in Südafrika, mein Herz schlägt schneller und mein Puls ist höher, ich fühle mich hier zugehörig. Südafrika warum du und warum jetzt? Ich glaube alles im Leben hat seinen Grund, wieso jetzt und hier. Ich bin losgezogen mit dem Ziel mich heimisch und geborgen zu fühlen. Die Stadt hat seine guten Seiten genauso wie seine Schattenseiten, so wie ich! Die Stadt spiegelt mich wieder. Hier bin ich und erzähle dir von meinem Road Trip mit meinem Travel Buddy Sophie – zwei Sophies mit dem Traum mehr von Südafrika zusehen. – GARDEN ROUTE!

Das Abenteuer beginnt nicht mit dem Erlebnissen, sondern mit den Menschen mit denen man es teilt. – Glück verdoppelt sich, wen man es teilt!

Aber jetzt zum Abenteuer und den informativen Teil, mit der ein oder anderen witzigen Geschichte.

Ich kann dir aufjedenfall bestätigen, nach müde kommt dumm 😀

Unsere Reise begann am Freitag, 5 Uhr morgens starteten wir das Auto und machten uns auf dem Weg nach Hermanus, es war eine klare Nacht und die Straßen waren leer, auf dem Weg nach Hermanus war die ein oder andere Schwierigkeit zu bewältigen, es war windig und fehlende Koordinierung unserer seist Google Maps richtig zu verstehen. In Hermanus angekommen haben wir ein Traumhafen Sunrise am Meer erlebt, die Wellen gelauscht und den Moment genossen, getanzt und gejubelt, so einfach und doch so wirkungsvoll. Nachdem Sonnenaufgang gab es ein absolut geiles Frühstück in „Gallery Café & Deli Food Store. „ Dort haben wir uns dann auch noch ein Croissant für das Lunch in L`Agulhas mitgenommen (der Südlichste Punkt in Afrika) – an dem Ort treffen sich die Ozeane Indischer- und Atlantischer Ozean. Wir kamen an dem Tag nicht mehr aus dem stauen raus, wir haben so viele schöne Orte gesehen und sind an der Küste entlang gefahren, zudem einmal Offroad im nirgendwo, das war ein Abenteuer, man fühlt sich frei und als würde die Zeit stehen bleiben. Musik an und los. Wir hatten zum Lunch gekochte Kartoffeln und unser Croissant, oh mein Gott – war das GEIL, das war eins der besten oder eher gesagt mit Abstand das beste Croissant in meinem Leben! Im Wind aßen wir und saßen dort auf der Bank, alles flog und statt im Auto zu essen, haben wir es genossen, der Wind in unseren Haaren, die kalte Prise vom Ozean und der fantastische Ausblick! Wir fuhren nach der Fotosession weiter nach Wilderness mit einem Zwischenstopp in Mosselbaai, was ein verwunschener Ort, 13 Stunden verbrachten wir im Auto mit Stopps. Im Beach House- Wilderness angekommen, war es Arsch kalt an dem Tag, dennoch mussten wir zugeben das es eine traumhafte Location ist – da kann ich nur sagen – sweet – der Rezeptionist meinte nach jedem Satz sweet sagen zu müssen. Full Sweet neh 😀

Nächster Tag, Arsch am abfrieren, zum Strand, und dann spontan Victoria Bay – nicht die geplanten Dinge, sind die dich überraschen, sondern es sind die die einfach passieren ohne vorheriger Planung. Wann warst du das letzte mal spontan? Lass die leiten – dein Instinkt weiß wohin er dich bringen muss, damit du glücklich bist. Victoria Bay ist ein kleiner Ort in einer Bucht gelegen, mit ein paar Ferienhäusern und ein schöner Surfer Spot, der Vibe ist entspannt und ganz gelassen… Nach einem Kaffee und Surfer Boys aus checken ging es zurück nach Wilderness hoch zum View Afrika Map. Ein toller Viewpoint, du siehst von dort oben, ein Wald in Form des Afrikanischen Kontinents. Ein Stückchen weiter auf dem Berg siehst du Wilderness von oben, knapp 19 km Beach du siehst wie die Wellen brechen. Nach kurzer Zeit ging es den Weg zurück und wir haben ein süßen Truck Platz gefunden – Hello Coffee – er designt aus Kord Shorts und Bags selbst und zudem eine kleine Wohlfühloase. 25 Jahre alt und ein attraktiver Südafrikanischer Mann – mit dem Vibe eines Surfer Boy. Der Peanutbutter Shake war nicht so sweet, das machte nichts den er war Sugar 😀 Der Witz war schlecht, musste aber sein! 😀 Nach Wilderness kam Knynsa. In Knysna ging es dann in das Einkaufzentrum und anschließend in ein Fischrestaurant, das erste mal in meinem Leben probierte ich Austern, zwei verschiedene Varianten probierte ich die gezüchtete Auster (klein und salzfrei) und die Auster aus dem Ozean (groß und salzig). Mein Gesicht verriet alles, Sophie lachte sich kaputt. An dem Tag gab es ein Special für 150R – 8.50€ Meeresplatte mit Reis und Pommes für 2 mit jeweils einem Glas Wein. Traumhaftes Angebot für uns Schnäppchenjäger! Nach Knysna ging es weiter nach Plattenberg Bay, wir machten einen Stopp am Strand genießten den Beach für 30 Minuten. Am Nachmittag zogen wir dann die letzten 200km durch und reisten nach Wildspirit! Dieser Ort ist Magisch, ich sahs auf der Kante im Bett und heulte, ich habe so eine reine und ehrliche Dankbarkeit verspürt, ich war so dankbar im hier und jetzt zu sein. Die Welt blieb für mich stehen, die Berge, die entspannte Stimmung und die unbeschreiblichen schönen Farben am Himmel die durch den Sonnenuntergang entstanden.

Wir stellten uns einen Wecker für den Sonnenaufgang, die Sonnenstrahlen kitzelten unser Gesicht und wir starteten mit positiver Energie in den Tag, es ist schön mit gleichgesinnten so ein Road Trip zuteilen. Nach einem frisch gemachten Porridge ging es dann weiter mit dem Auto nach Natuer`s Vallay zum Hiken. Wir waren beide nach einem Hike schon geschafft, wollten trotz allem noch den National Park Tsitsikamma besuchen. Dort angekommen fehlte uns jegliche Energie für einen langen Hike, wir nahmen den kurzen Hike für eine Stunde – Sophie mit Flip Flops und ohne Proviant und wir hatten schon Hunger als wir losgingen, wir nörgelten uns gegengenseitig die Ohren voll und entschieden uns zurück zukehren, zu essen und dann an den Strand zu legen, ich berührte den Indischen Ozean mit meinem Fuß und ich sag euch eins, EISKALT!!!! Powernap und weiter ging es. Jeffreys Bay… Leider nicht so schön, sehr dreckig und ein bisschen komisch von den Leuten, wir hatten Angst am frühen Abend durch die Straßen zufahren, das ist ein reiner Surfer Spot. Trotz allem Magisch da hier unsere Endstation war! Das Hostel hatte definitiv gelitten durch Corona, die Küche dreckig, das Zimmer stank, Katzen fraßen aus dem Mülleimer und der Rezeptionist war auf Droge 😀

Nächster Tag der komplette Weg zurück nach Kapstadt – ich fuhr mehr als 1600km, ich war am Ende geschafft, ich bin gefahren in allen Wetter lagen – windig, sonnig, nass, trocken, Hagel – alles war dabei! Ich bin gewappnet für den nächsten Crazy Road Trip mit Sophie.

Mach das was dich glücklich macht, es gibt nur ein Gas und das ist voll Gas! 🙂

https://www.instagram.com/lavie.sofie/

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